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EMG schafft Grundlage für neues
Business
Vom normalen
Musiklabel zum Netlabel
Die European
Music Group GmbH ist ein unabhängiges Plattenlabel und gehört
laut Musikwoche seit 2007 zu den wichtigsten
„Independent-Firmen" in Deutschland. Seit 2004 baut das
Musik-Label verschiedenste Vermarktungsstrategien im Bereich der
Pop- & Rockmusik auf. Sieben Mitarbeiter setzen sich dafür ein,
dass Musiker gefördert werden und Bands individuelle auf sie
zugeschnittene Vertriebstrategien verfolgen können. Dabei bildet
eine Website den Grundbaustein des Erfolgs.
So gibt es bei
EMG den „Do it yourself-Plattendeal“ übers Internet. „Noch vor
gar nicht so langer Zeit waren wir ein ganz normales Indie-Label
mit Schwerpunkt Pop und Rock. Allerdings war es an der Zeit, die
Musikindustrie mit ihren Geschäftsgepflogenheiten ein wenig
modernen Standards anzupassen“, stellt Christian Schulze, Label
Manager von EMG Music, dar. Hinzu kommt, dass Musiker und Bands
oftmals auch nach zahlreichen Bewerbungen bei größeren Labels
sowie der Musikindustrie im allgemeinen, keine Chance bekommen.
Die Branche geht auf "Nummer sicher", kein (unnötiges) Risiko
wird eingegangen.
Modular und
individuell wählbar
EMG Music geht
daher neue Wege, um talentierte Musiker und Bands zu entdecken
sowie bestmöglich zu fördern. Deshalb werden auf der Homepage
www.emg-music.com einige Label-Bereiche, wie zum Beispiel
Musikrecht, CD-Pressung, Promotion und Vertrieb offen gelegt.
Dabei kann jeder Interessierte aus einer Art Baukastenprinzip
genau die Dienstleistung wählen, die er für die Richtige hält
und, die er sich leisten kann,
wobei die Kontrolle über das Repertoire und
die damit verbundenen Urheberrechte vollständig gewahrt bleiben.
Ein richtiger
Plattenvertrag ist nicht ausgeschlossen. Besonders wichtig: Ganz
gleich, für welches Modul man sich entscheidet, man wird immer
kompetent beraten.
Dabei könnte EMG das Angebot gar nicht anbieten, wenn es das
Internet nicht gäbe. Denn die Website ist die Basis des Erfolgs.
Zu Beginn eines Deals, der ganz verschieden ausfallen kann,
werden die Musiker aufgefordert, ihre Musik als Dateien hoch zu
laden. „Denn auch, wenn wir als Dienstleister bezahlt werden,
arbeiten wir erst nach Prüfung des Materials mit unseren Kunden
zusammen. Wir produzieren zum Beispiel keine fremdenfeindliche
Musik“, erklärt Schulze. Dann können einzelne Module, wie eben
Tonstudio, Promotion oder Vertrieb in verschiedenen
Preiskategorien gebucht werden.
Den Labelbetreibern liegt besonders eins am Herzen: Transparenz.
Grundsätzlich erhält der Künstler aus dem Verkauf von CDs oder
dem Digitalvertrieb 60 Prozent. Ein Satz, der viel höher als
branchenüblich ist. „Natürlich hat er anfangs auch die reinen
Produktionskosten übernommen, aber wir haben da unsere eigene
Philosophie. Warum sollte der Künstler in sich selber nicht
einmal 1.000 Euro investieren, wenn er von einem Label verlangt,
dass es gleich 10.000 Euro in die Hand nimmt?“, gibt Schulze zu
Bedenken.
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